Abbruch und Rückbau

Abbruch und Rückbau

Ein Rückbau – also der teilweise oder komplette Abbruch eines Gebäudes – kann je nach Standort, Gebäudeart und verwendeten Baumaterialien einige Aspekte mit sich bringen, die im Vorfeld einzuplanen sind:
Ist das Gebäude alleinstehend oder muss auf umgebende Anlagen Rücksicht genommen werden?
Welche Baumaterialien wurden zur Errichtung des Hauses verwendet?
Sind besondere Entsorgungsmaßnahmen zu beachten?
Befindet sich der Standort des Gebäudes an einem belebten Ort?
Liegen behördliche Genehmigungen vor (Abbruchgenehmigung)?
Gibt es weiter Auflagen durch Behörden (Emissionsschutz)?
Gibt es Standsicherheitsgutachten für Nachbargebäude
Bei allen Abbrucharbeiten sind diese und weitere individuelle Anforderungen zu berücksichtigen, denen sich nur ein erfahrenes Team widmen sollte.



Rückbau nach sorgfältiger Planung

Der komplette oder teilweise durchgeführte Rückbau erfolgt nach einem streng einzuhaltenden Struktur- und Zeitplan. Ziel ist es, die alte Baustruktur wieder herzustellen oder schließlich sukzessiv abzubauen. Dabei werden zunächst Kenntnisse der verwendeten Baumaterialien eingeholt und schadstoffreiche Bereiche am Anfang des Rückbaus eingeplant gesondert behandelt. Die weiteren Bausubstanzen werden nach ihrer Wiederverwertbarkeit sortiert. Bauschutt, Bauschrott und weitere Abfälle werden fachmännisch entsorgt oder der Verwertung zugeführt.

Unterscheidung zwischen Abriss und Rückbau

Der Rückbau unterscheidet sich vom Abriss hinsichtlich seiner Methode. Während ein Abriss schnell und im Ganzen erfolgt (zum Beispiel durch Abbruch-Longfrontbagger, Bagger mit Sortiergreifer, eine Abrissbirne oder Sprengung), wird beim Rückbau das Gebäude von außen nach innen abgetragen. Beim Rückbau wird peinlich genau darauf geachtet, die verwendeten Bausubstanzen zu sichern, die wiederverwertet werden können.